Das autogene
Training eignet sich sehr gut zum Abbau von Ängsten und zur
Stärkung des Selbstbewusstseins. Es hilft Ihnen daher, in
Ihrem Beruf (und natürlich auch in Ihrem Privatleben)
motivierter und "erfolgreicher" zu sein.
Sie können das Autogene Training in einem Wochenendseminar
in kleinen Gruppen lernen. Es ist eine von jedermann leicht
zu erlernende und bewährte Methode, die lediglich "Üben"
voraussetzt.
Autogenes Training für Kinder und Jugendliche
Familientraining am Wochenende. Eine weitgehend stressfreie
Schulzeit, die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu
konzentrieren, Kreativität und Phantasie, Ruhe und
Ausgeglichenheit sind Dinge, die Sie Ihrer Tochter oder
Ihrem Sohn wünschen? Mittels Autogenem Training, das
speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert ist, können
Sie dies alles auch Ihrem Kind ermöglichen.
Ein aktiver Weg um Schulprobleme, Schulangst, Prüfungsangst
oder allgemein Schulschwierigkeiten in den Griff zu
bekommen.
Es hilft ihr oder ihm nicht nur Stress und anderen
Zivilisationskrankheiten vorzubeugen und die
Körperfunktionen zu verbessern, sondern gibt Ihrem Kind auch
Anleitungen mit an die Hand, Gedanken und sich selbst
mittels formelhafter Vorsätze und bestimmter Lernvorgänge zu
ändern.
So kann Ihre Tochter oder Ihr Sohn das Selbstbewusstsein
stärken, Prüfungen gelassener entgegensehen, die
Konzentration steigern und Ängste abbauen.
Auf Wunsch kann der Kurs auch gerne im Rahmen eines
Familienkurses, d.h. Eltern und Kinder gemeinsam,
stattfinden. Das gemeinsame Lernen macht besonders viel Spaß
und motiviert auch für das tägliche Üben zu Hause.
Das Autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende
Technik zur Entspannung. Es wurde vom Berliner Psychiater
Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt, um
1927 erstmals vorgestellt. Heute ist das autogene Training
eine weit verbreitete und anerkannte Methode, um Stress und
psychosomatische Störungen zu bekämpfen.
Der Übende nimmt zu Beginn des Trainings eine bequeme
Haltung ein; häufig handelt es sich um eine liegende oder
auch einer sitzenden Haltung. Anfänger fällt es meist
leichter, im Liegen zu trainieren, prinzipiell kann aber in
jeder Haltung trainiert werden, in der die Muskeln
vollkommen entspannt werden können..
Der Ruhezustand des Körpers ist durch bestimmte Empfindungen
gekennzeichnet. So führt etwa die Entspannung der Muskeln in
den Gliedmaßen zu einem Schweregefühl, gute Durchblutung zu
einem Gefühl der Wärme. Durch konzentriertes Vorstellen des
Effektes kann aber umgekehrt die „Ursache“ herbeigeführt
werden; durch die Vorstellung warmer Arme also deren
Durchblutung gesteigert und in weiterer Folge eine
körperliche Entspannung erreicht werden.
Die so genannte Rücknahme, ein bewusstes „Aufwachen“
schließt die Übungen ab.
Unterstufe
Die Unterstufe des autogenen Trainings dient vor allem der
Entspannung.
Sie besteht üblicherweise aus sieben Übungen, die
nacheinander Ruhe, Schwere und Wärme in den Armen und
Beinen, eine Beruhigung des Pulses und der Atmung, Wärme im
Sonnengeflecht und Kühle der Stirn durch Selbst-Suggestion
hervorrufen.
Mit zunehmendem Training verstärkt sich die Wirkung der
Übungen (z. B. Wirkung auf den ganzen Körper anstatt nur auf
die Arme). Der erfahrene Anwender kann daher in kurzer Zeit
eine tiefe Entspannung (bei vollem Bewusstsein) hervorrufen.
Die Formeln werden dabei nach persönlichem Geschmack
angepasst und erweitert. Insbesondere ist es mit Hilfe der
„formelhaften Vorsatzbildungen“ möglich, Aufträge an sich
selbst im Unbewussten zu verankern, die nach Abschluss der
Übung nachwirken (z. B. „Bei Stress bleibe ich ruhig und
gelassen“).
Oberstufe
In der Oberstufe geht es um vertiefte Selbsterkenntnis und
um Charakterbildung mittels Suggestionstexte.
Voraussetzung für die Übungen der Oberstufe ist die
Beherrschung der Übungen der Unterstufe.
Anwendung
Das autogene Training wird aus verschiedensten Gründen
angewendet, von denen einige hier beispielhaft dargestellt
werden sollen. Als Entspannungstechnik kann es
beispielsweise bei Nervosität, Schlafstörungen etc.
eingesetzt werden.
Es kann weiter dazu dienen, psychosomatische Beschwerden wie
Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Bluthochdruck zu
bekämpfen. Dabei sollte aber vorher von einem Arzt
festgestellt werden, dass keine schwerwiegenden physischen
Ursachen für die jeweiligen Beschwerden vorliegen.
Da man in dem durch das autogene Training hervorgerufenen
Entspannungszustand besonders empfänglich für suggestive
Selbstbeeinflussung ist, kann es durch geeignete
Vorstellungen (formelhafte Vorsatzbildungen) eingesetzt
werden, um sich das Rauchen, Trinken und ähnliche Süchte
abzugewöhnen. Es kann ebenso einem sichereren Auftreten in
der Öffentlichkeit oder im persönlichen Umfeld dienen.
Ebenso kann die eigene körperliche und geistige
Leistungsfähigkeit gesteigert werden.
Allgemeine Indikationen
1. Behandlung von
Ängsten
2. Schmerzbehandlung
Kopfschmerzen
Migräne
Schmerzen jeder Art
3. Stressbewältigung
4. Konzentrationssteigerung bei geistigen Arbeiten
5. Steigerung körperlicher Leistung (z.B. im Leistungssport)
6. Behandlung von Sucht
Nikotinsucht
Medikamentensucht
Drogensucht
Esssucht
7. Behandlung von
Schlafstörungen
Spezielle Indikationen
1.
Magen-/Darmerkrankungen
Verdauungsstörungen
Darmentzündungen
Magenentzündungen
Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre
Spasmen (Verkrampfungen)
2.
Herz-/Kreislauferkrankungen
Durchblutungsstörungen
Herzrhythmusstörungen
Vorbeugung gegen Herzinfarkt
Bluthochdruck
Angina pectoris
3. Erkrankungen der
Atemwege
Asthma bronchiale
Chron. Schnupfen
4. Störungen der
Sexualität
5. Geburtsvorbereitungen (Schmerz- und Angstminderung)
6. Störungen der Harnblase
Reizblase
Bettnässen
Harnverhaltung
7. Hauterkrankungen
bes. bei Erkrankungen mit Juckreiz
8. Erkrankungen der Bewegungsorgane
Rheuma
Verspannungen
Rückenschmerzen
Schultersyndrom
9. Neurologische
Erkrankungen
Tic
Lähmungen
10. Psychische
Krankheitsbilder
11. Hormonelle Störungen
Wechseljahrsbeschwerden
Zuckerkrankheit
Schilddrüsenerkrankungen
A T - ein wirksames
Entspannungsverfahren auch für Kinder
Bewährt hat sich das Autogene Training als Bewältigungshilfe oder
begleitende
Behandlungsmethode bei:
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Schulproblemen
aller Art: Unruhe, Zappeligkeit, Konzentrations- und
Aufmerksamkeitsstörungen, Trödeln bei den Hausaufgaben,
Vergesslichkeit, Angst vor
Klassenarbeiten/Prüfungssituationen, Angst vor
Klassenkameraden/Lehrern. |
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bei familiären
Spannungen, z. B. Geschwisterrivalität, Eifersucht |
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Verhaltensauffälligkeiten, z. B. Schüchternheit,
Minderwertigkeitsgefühlen, Kontaktschwierigkeiten,
aggressivem Verhalten, Kaspereien, Sprachhemmungen, |
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Sprechstörungen
(undeutliches Sprechen, Nuscheln, Stottern) |
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psychosomatischen Störungen (das sind körperliche
Fehlfunktionen oder Krankheiten, die seelische Ursachen
haben oder seelisch mit bedingt sind), z.B. Asthma
Bronchiale, Einnässen, Schlafstörungen, Kreislaufstörungen,
Magen- und Bauchschmerzen, morgendliches Erbrechen,
Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Kopfschmerzen |
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Als begleitende
Behandlungsmethode z. B. bei hyperaktiven Kindern |
Es empfiehlt sich,
Autogenes Training so früh wie möglich zu erlernen. Erfahrungsgemäß
fällt es jüngeren Menschen leichter, die einzelnen Schritte
durchzuführen. Die tägliche Übung kann dann - ähnlich dem täglichen
Zähneputzen - zum Teil der täglichen Psychohygiene werden, so dass
negativer Stress und daraus entstehende Erkrankungen vermieden
werden können.
Das Autogene Training ersetzt keine Heilbehandlung oder den Besuch
bei Ihrem Arzt, es ist eine begleitende Maßnahme!!!
